Pinnwand
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Die Ausstellung „Poetics and Politics of Data“ widmet sich dem Paradigma der Datengesellschaft und reflektiert das Leben in einer zunehmend datifizierten Welt. In Zukunftsszenarien schwärmen Wissenschaftler von einer Welt, in der Algorithmen Steuerungsprozesse übernehmen und uns eine sensorisch aufgerüstete und datifizierte Welt zur Verfügung steht, in der unsere Wünsche und Aktivitäten schon im voraus antizipiert werden. Big Data ist das Schlagwort einer neuen Zeitrechnung, in der die Macht der Daten eine radikale Transformation der Gesellschaft mit sich bringt, deren Handlungsmaxime und Wissensproduktion sich zunehmend auf die Analyse und Auswertung von Daten stützt.

Ausgehend vom Phänomen der Big Data und des Data Mining werden künstlerische Positionen präsentiert, die den kontinuierlichen Datenstrom in unterschiedlicher Weise anschaulich machen und zugleich auf die politischen und gesellschaftlichen Implikationen hinweisen, die eine von Daten beherrschte Welt mit sich bringt – von Prozessen der Selbstoptimierung bis hin zu ökonomischen Aspekten und der Frage nach der Nutzung und Auswertung dieser Daten. Wer hat Zugriff auf unsere Daten? Wie werden aus der immensen Produktion von Daten „wertvolle“ und verwertbare Zusammenhänge hergestellt?
13.07.2015 um 14:28 Uhr
Endzeitvorstellungen haben seit jeher die Phantasie der Menschen geprägt und beeinflussen uns bis heute. Ihrer Visualisierung haben sich die Künste von Beginn an gewidmet. Deshalb sind Bilder von Gewalt und globalen Katastrophen tief in unserem kollektiven Gedächtnis verankert. Inzwischen sind diese Bilder das tägliche Brot der Massenmedien. Unsere Vorstellung von Katastrophen speist sich so auch überwiegend aus der medialen Berichterstattung und ist zugleich geprägt durch die filmische Inszenierung und Ästhetisierung solcher Szenarien.

Die Veranstaltungsreihe FACTS & FICTION fragt nach der Darstellung und Wahrnehmung von Desastern und Dystopien: Warum ist in der Gegenwartskunst – sei es im Hollywoodfilm, in der bildenden Kunst oder in der Literatur – die Katastrophe weit mehr von Interesse als eine Vision vom Glück? Was ist so ergreifend an der Apokalypse? Worin besteht die Faszination ästhetisch aufgeladener Katastrophenszenarien und Naturschauspiele? Was lässt sich an diesen Bildern ablesen, was lässt sich ihnen entgegensetzen?

Jeweils zwei Wochen lang werden im Georg-Knorr-Saal verschiedene filmische Arbeiten präsentiert. Jeden zweiten Dienstag finden zudem begleitende
Abendveranstaltungen statt.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.
Die Plätze sind begrenzt, eine Reservierung ist leider nicht möglich.

Programm als PDF zum Download: http://tinyurl.com/p2bmynd
13.07.2015 um 14:22 Uhr
Die von der Tate Modern konzipierte Ausstellung zeigt, in welcher Weise in der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert kriegerische Ereignisse und deren Folgen vergegenwärtigt und reflektiert werden. Historische Reportagen, Dokumentaraufnahmen und Positionen zeitgenössischer Fotografie lenken den Blick auf die flüchtigen wie dauerhaften, die sichtbaren wie verwischten Spuren, die jeder Konflikt hinterlässt und die sich nicht nur in die kollektive Erinnerung, sondern auch in die realen Schauplätze des Geschehens eingeschrieben haben.
Weltweit und über die Zeiten hinweg ‒ vom amerikanischen Bürgerkrieg bis zum Irakkrieg ‒ offenbaren die Bilder von Menschen, Orten und Dingen die existenziellen Auswirkungen von Gewalt und Zerstörung als Sediment unserer modernen Zivilisation. Die ausgewählten Fotografien entstanden Momente, Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte nach dem Ereignis, auf das sie verweisen. Dieser Chronologie folgend spannt die Ausstellung einen zeitlichen Bogen von Aufnahmen, die unmittelbar nach der Atombombenexplosion in Hiroshima gemacht wurden, über Beobachtungen aus dem geteilten Berlin zu Zeiten des Kalten Krieges bis hin zu Fotos von Schauplätzen des Ersten Weltkrieges, die rund 100 Jahre später aufgenommen wurden. In der Zusammenschau aller Bilder entfaltet sich auf diese Weise eine eindrückliche, zeitlose Ikonografie des Krieges.
13.07.2015 um 13:58 Uhr
Metafiktion ist ein eigentlich literarisches Werkzeug, eine Geschichte über das Schreiben einer Geschichte, das ihre LeserInnen aber gleichzeitig zu einem Teil der Geschichte macht. Im Ausstellungskontext ermutigt Metafiktion die BetrachterInnen gezielt, ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen und so auf ihr Umfeld und die sie umgebenden Kunstwerke zu reagieren. Die Metafiktion ist für die drei jungen KuratorInnen somit eine Strategie sich den Objekten der Olbricht Collection zwischen Realität und Fiktion anzunähern und offenzulegen, wie sie Geschichten innerhalb von Geschichten verkörpern.
Ausgangspunkt für „Falling Fictions“ ist ein Auftragstext des Künstlers und Autors Francesco Pedraglio. In seiner dreiteiligen Geschichte beginnt ein Objekt zu fallen; es fällt durch dreizehn Himmel und neun Unterwelten, bevor es schließlich auf der Erde zum Stillstand kommt. Während des Prozesses des Fallens verändert das Objekt in jeder Schicht seine Form, wird zu etwas anderem, und erhält so sowohl physisch als auch konzeptionell eine neue Bedeutung. Durch drei unterschiedliche Erzählstimmen – The Voice of the Room (die Stimme des Raumes), The Chorus (der Chor) und The Voice of the Night (die Stimme der Nacht)– gewinnt die Geschichte immer mehr an Geschwindigkeit und endet schließlich in einem Crescendo, das dem Aufprall eines Objekts auf dem Boden des Ausstellungsraums ähnelt, wo es in seiner endgültigen Form landet.
13.07.2015 um 13:50 Uhr
Die MKK vergibt das Märkische Stipendium 2016 im Bereich Bildende Kunst im Fach Fotografie im kleinen Format. Dem Stipendiaten wird die Möglichkeit gegeben, für ein Jahr in weitgehender wirtschaftlicher Unabhängigkeit zu arbeiten und sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Davon erwarten die Initiatoren eine wechselseitige Bereicherung.

Wer kann sich bewerben?
Bewerben kann sich, wer Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist oder seit mindestens zwei Jahren in Deutschland lebt. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende und Absolventen gleichermaßen. Der Abschluss einer künstlerischen Ausbildung sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.

Wie erfolgt die Bewerbung?
Die Professoren der Fachrichtung Fotografie / Visuelle Kommunikation der deutschen Hochschulen / Fachhochschulen können jeweils einen Bewerber als geeignet benennen.

Wohin ist die Bewerbung zu senden?
Märkische Kulturkonferenz e.V.
Bismarckstr. 15
58762 Altena

Die Ausstellung
Die Jury entscheidet in zwei Sitzungen. Anhand der Bewerbungsunterlagen werden max. 10 Bewerber ausgewählt und aufgefordert, Arbeiten der letzten zwei Jahre einzureichen. In einer Gruppenausstellung vom voraussichtlich 23.10. bis 22.11.2015 in der Städtischen Galerie Iserlohn werden die Arbeiten der ausgewählten Teilnehmer präsentiert.

Die Entscheidung
Bis zum 2.11.2014 haben die Besucher die Möglichkeit, eine Stimme abzugeben. Anhand der Originale entscheidet die Jury über die Vergabe des Stipendiums; die Stimme der Besucher fließt in die Entscheidung ein. Alle Entscheidungen der Jury sind endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Stipendiumsdauer
1. Januar bis 31. Dezember 2016

Stipendiumshöhe
12.000 Euro, die in monatlichen Teilbeträgen ausgezahlt werden. Die MKK behält sich vor, die Auszahlung der letzten drei monatlichen Teilbeträge abhängig von der Erledigung des Stipendiumsinhalts zu machen.

Stipendiumsinhalt
Der Stipendiat ist zur Teilnahme an der Verleihung der Märkischen Stipendien verpflichtet. Weiterhin verpflichtet er sich zu öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. Ausstellungen, Atelierabenden und Diskussionen im Gebiet des Märkischen Kreises, die von der MKK vermittelt werden. Das MKK Stipendium sollte über 10 Jahre in der jeweiligen Vita Erwähnung finden. Darüber hinaus erklärt sich der Stipendiat zur Beteiligung an gemeinsamen Projekten mit den Stipendiaten für Literatur und/oder Musik im Kreisgebiet bereit. Erfüllt der Stipendiat diese Anforderung nicht, so kann ihm das Stipendium nach vorheriger Abmahnung entzogen werden. Mit der vorzeitigen Beendigung des Stipendiums entfallen sämtliche Leistungen der MKK an den Stipendiaten.
Zum Abschluss des Stipendiums wird eine Einzelausstellung für den Stipendiaten angestrebt.
13.07.2015 um 13:40 Uhr
Marrakesch ist ein kultureller, geografischer und künstlerischer Knotenpunkt zwischen Nord- und Subsahara-Afrika, Ost und West. Die Stadt und ihre Kunstbiennale stehen als metaphorisches Zentrum im Fokus der Ausstellung Carrefour/Treffpunkt – Die Marrakech Biennale und darüber hinaus in der ifa-Galerie Berlin.
Die Ausstellung \"Carrefour / Treffpunkt\" beschäftigt sich mit dem Begriff des subjektiven Zentrums, in dem sich verschiedene Wege kreuzen – ein Moment der Begegnung zwischen partikulären Bewegungsbahnen, wo durch die Überschneidungen der individuellen Praktiken und informellen Migrationslinien beständig neue Pfade gezeichnet werden.
13.07.2015 um 13:18 Uhr
One common feature of the wave of recent revolutions and revolts around the world is not political but rather architectural: many erupted on inner-city roundabouts. In thinking about the relation between protest and urban form, Eyal Weizman starts with the May 1980 uprising in Gwangju, South Korea, the first of the “roundabout revolutions,” and traces its lineage to the Arab Spring and its hellish aftermath.
Rereading the history of the roundabout through the vortices of history that traverse it, the book follows the development of the roundabout in Europe and North America in the early twentieth century, to its subsequent export to the colonial world in the context of attempts to discipline and police the “chaotic” non-Western city. How did an urban apparatus put in the service of authoritarian power became the locus of its undoing?
13.07.2015 um 13:08 Uhr
Today, human activities constitute the primary environmental impact on the planet. In this context, commitments to sustainability, or minimization of damage, prove insufficient. To develop regenerative, capabilities, architectural design needs to extend beyond the form and function of things in contained projects and engage with the management of complex systems. Such systems involve multiple types of dynamic phenomena – biotic and abiotic, technical and cultural – and can be understood as living. Engagement with such living systems implies manipulation of pervasive and unceasing change, irrespective of whether it is accepted by design stakeholders or actively managed towards homeostatic or homeorhetic conditions.

Responding to this challenge, CAADRIA 2016 seeks to interrogate the notion of continuity and the applicable architectural toolsets in order to map and discover opportunities for innovation.

For the full version of the call and further information, see the PDF version: http://tinyurl.com/pmthr54
13.07.2015 um 11:20 Uhr
Veranstaltungsdatum: 4. September 2015 um 20.00 Uhr
Treffpunkt: WELTKUNSTZIMMER/Innenhof
Thema: No-Go Areas
Bewerbungsfrist: 20. Juli 2015

Kurzfilme mit künstlerischem Anspruch und urbaner Raum sollen beim 1. Urban Space Video Walk verschmelzen. Das diesjährige Motto „No-Go Areas“ bezieht sich im weitesten Sinne auf Orte, Sujets, Themen/Kategorien oder Situationen, die aus den unterschiedlichsten Gründen schwer zu begehen oder zu erfassen sind. Nicht nur im geografischen Sinne, sondern auch im gesellschaftlichen, politischen, sozialen, emotionalen oder gedanklichen Sinne gibt es Zonen, die unbetretbar erscheinen. Lasst uns die Barrieren überwinden! Filmemacher und Videokünstler sind herzlich eingeladen sich zu bewerben.
Ausgewählte Arbeiten qualifizieren sich dann für ein Screening im urbanen Raum.

Die Veranstaltung findet am Abend bei Einbruch der Dämmerung an verschiedenen Orten in Düsseldorf statt. Die beste Arbeit wird ausgezeichnet mit dem „Urban Space Filmpreis“ im Wert von 1.000 Euro, ausgewählt durch die Jury bestehend aus Alain Bieber (NRW Forum), Robin Curtis (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Mischa Kuball (Kunsthochschule für Medien Köln) und dem Publikum.

Im Sinne verschiedener Heterotopien sollen ungewöhnliche (Un-)Orte als Projektionsflächen des filmischen Materials im öffentlichen Raum erschlossen werden. Dies können die rauen Wände verlassener Güterbahnhöfe sein, eine im Park spontan aufgestellte Leinwand oder aber unbelebte Industriegelände in fußläufig erreichbarer Nähe des WELTKUNSTZIMMERs. Die Filmorte werden im Sinne eines Pop-Up Cinemas spontan installiert, beispielsweise mit Holzpaletten und Bierbänken, portablen Leinwänden, etc.

Das Screening wird bei schlechtem Wetter um genau eine Woche verschoben.
Ausgangspunkt und Zentrum ist das WELTKUNSTZIMMER, von dort werden sich die Film-Touren in die Stadt ausdehnen. Sollten Künstler von weiter her kommen, stehen für das Video-Walk Wochenende unsere 6 Gästestudios zur Verfügung.
Die Filmvorführungen sind ohne Eintritt und sind für jeden (auch zufälligen) Besucher offen. Ein kurze Einführung in den jeweiligen Kurzfilm kann vorab gegeben werden. Die Verleihung des „Urban Space Filmpreises“ findet am Ende im WELTKUNSTZIMMER statt, wo der Gewinnerfilm nochmals gezeigt wird und ein Barbecue mit Musik für die Versorgung der Gäste sorgt.

Anmeldung: http://tinyurl.com/pad9gg8
13.07.2015 um 11:18 Uhr
The UD15 Executive Committee invites you to take part in the 4th PhD in Design Research Forum in Porto, Portugal, and share the present call with those interested.

UD is an annual, peer-reviewed conference series organised by the PhD in Design Programs of University of Porto and University of Aveiro since 2012. Our aim is to enable as much relevant feedback as possible for PhD research
in progress.

This year, UD stands for Under Development: doctoral research in Design currently in progress or recently completed. The motto of UD15 is „Periphery and Promise”. We welcome papers and projects that are Under Development from PhD candidates in and around Design field. Our definition of Design is
open to be broadened, challenged and bridged with kindred practices and research disciplines. Regardless of the scientific field, we invite contributions from anyone whose research is relevant to design.

The contributions are thematically framed – but not limited – within the
following five streams:
• Disciplinarity
• Contextuality
• Collectivity
• Creativity
• Perplexity

We therefore invite you to submit a short paper of your own PhD research or a specific contextual/methodological approach to it. Every article, selected or not, will receive advice from the Scientific Committee.

Please find all detailed info on the research streams and the short paper guidelines at the conference website: http://www.ud15.org
13.07.2015 um 11:12 Uhr
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