Die Ausstellung „Poetics and Politics of Data“ widmet sich dem Paradigma der Datengesellschaft und reflektiert das Leben in einer zunehmend datifizierten Welt. In Zukunftsszenarien schwärmen Wissenschaftler von einer Welt, in der Algorithmen Steuerungsprozesse übernehmen und uns eine sensorisch aufgerüstete und datifizierte Welt zur Verfügung steht, in der unsere Wünsche und Aktivitäten schon im voraus antizipiert werden. Big Data ist das Schlagwort einer neuen Zeitrechnung, in der die Macht der Daten eine radikale Transformation der Gesellschaft mit sich bringt, deren Handlungsmaxime und Wissensproduktion sich zunehmend auf die Analyse und Auswertung von Daten stützt.
Ausgehend vom Phänomen der Big Data und des Data Mining werden künstlerische Positionen präsentiert, die den kontinuierlichen Datenstrom in unterschiedlicher Weise anschaulich machen und zugleich auf die politischen und gesellschaftlichen Implikationen hinweisen, die eine von Daten beherrschte Welt mit sich bringt – von Prozessen der Selbstoptimierung bis hin zu ökonomischen Aspekten und der Frage nach der Nutzung und Auswertung dieser Daten. Wer hat Zugriff auf unsere Daten? Wie werden aus der immensen Produktion von Daten „wertvolle“ und verwertbare Zusammenhänge hergestellt?
Ausgehend vom Phänomen der Big Data und des Data Mining werden künstlerische Positionen präsentiert, die den kontinuierlichen Datenstrom in unterschiedlicher Weise anschaulich machen und zugleich auf die politischen und gesellschaftlichen Implikationen hinweisen, die eine von Daten beherrschte Welt mit sich bringt – von Prozessen der Selbstoptimierung bis hin zu ökonomischen Aspekten und der Frage nach der Nutzung und Auswertung dieser Daten. Wer hat Zugriff auf unsere Daten? Wie werden aus der immensen Produktion von Daten „wertvolle“ und verwertbare Zusammenhänge hergestellt?
