Pinnwand
31

Am 20. Mai 2016 lädt die KISD – Köln International School of Design der Technischen Hochschule Köln zum interdisziplinären Symposium „Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül“ ein. Das Symposium widmet sich der Bedeutung von Nachhaltigkeit und Postwachstumsökonomie in Design, Architektur und Stadtentwicklung. Wissenschaftler/-innen und Gestalter/-innen unterschiedlicher Disziplinen diskutieren den Umgang mit endlichen Ressourcen und gehen der Frage nach, wie Gestaltung zu einem Reflexionsmedium und Experimentierfeld für die Entwicklung einer alternativen Stadtgesellschaft und Wirtschaft werden kann, die nicht mehr dem Wachstumsparadigma folgt.

Das von Philipp Heidkamp und Carolin Höfler konzipierte und organisierte Symposium findet in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei, Programm und Registrierung finden Sie hier:
http://conferences.kisd.de

Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül
20. Mai 2016, 09.15 bis 17.30 Uhr
Köln International School of Design, Ubierring 40, 50678 Köln
13.05.2016 um 14:14 Uhr

Vorarlberg vereint wirtschaftliche Prosperität mit hoher Lebens- und Freizeitqualität. Die FH Vorarlberg ist als Hochschule des Landes eingebettet in ein Netz­werk von Unternehmen, Partnerhochschulen und Forschungseinrichtungen. In aktuellen CHE-Rankings ist die FH Vorarlberg unter den besten vier Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum gereiht. In diesem Umfeld begleiten und fördern wir aktuell über 1.200 Studierende.

Im Fachbereich Gestaltung gelangt die Stelle als Hochschullehrer/in mit Schwerpunkt Designtheorie, Kommunikation und Gestaltung zur Besetzung. Kernaufgaben sind die Unterstützung der Studierenden bei der Entwicklung und Umsetzung von Aufgaben im Rahmen ihres Bachelor- bzw. Masterstudiums durch die Vermittlung von Gestaltungskompetenzen auf der Höhe der internationalen wissenschaftlichen Diskurse. Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber leistet neben der Lehre einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Departments und führt ergänzend Forschungs- und/oder Transfertätigkeiten in Zusammenarbeit mit der regionalen, produzierenden Industrie und Wirtschaft durch.

Von der Bewerberin / dem Bewerber wird eine ausgewiesene Praxis- und Lehrerfahrung sowie einen innovativen Ansatz in der Auseinandersetzung mit aktuellen Themenfeldern der Gestaltung insbesondere auch der digitalen Mediengestaltung erwartet.
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das Lehrgebiet in deutscher und englischer Sprache vertreten kann. Im Rahmen der Neu- und Weiterentwicklung der beiden Studiengänge bringen Sie sich in die inhaltliche Koordination von Lehrveranstaltungen mit ein und unterstützen auch in der Außenkommunikation sowie in organisatorischen Aufgabenstellungen.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive Publikations-, Projekt- bzw. Drittmittelliste, Übersicht gehaltener Lehrveranstaltungen und Evaluationsergebnisse senden Sie bitte bis 23. Mai 2016 vorzugsweise digital unter Angabe der Kennziffer an die

Fachhochschule Vorarlberg GmbH
Hochschulstraße 1, 6850 Dornbirn
Dr. Birgit E. Schmid
Leiterin Personalwesen
T +43 5572 792 2131
birgit.schmid@fhv.at

Weitere Informationen unter: http://www.fhv.at/organisation/personalwesen/hochschullehrer-gestaltung
11.05.2016 um 16:13 Uhr
Im Zentrum des komplexen Projekts steht das bisher nicht erforschte, obsessive Bildarchiv des Dresdner Ethnologen, Anthropologen und zeitweiligen kommissarischen Museumsdirektors Bernhard Struck (1888–1971), der zur Zeit des Nationalsozialismus einen rassentheoretischen Lehrstuhl in Jena innehatte. Das Archiv, das aus mehr als 20.000 Bildeinträgen besteht, gewährt Zugang zum Vorstellungsraum eines Denkers von Rasse, der seine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor allem durch die Vermessungen des menschlichen Körpers erhielt. Struck selbst war zwar kein expliziter Parteigänger des Nationalsozialismus, jedoch befand er sich mit dem, was er für reine Wissenschaft hielt, im Einklang mit der in dieser Zeit geltenden Rassenlehre. Sein in Karteikarten verdinglichtes Menschenbild zeigt seine exzessive Erhebung und statistische Verarbeitung von Zahlenwerten. Die daraus gezogene Konstruktion völkischer Identität, die Struck im Akt der Kartierung und des Grenzziehens vollzog, entspricht einem prinzipiellen Geist der Exklusion des Fremden.

Vier Werke der bildenden Kunst gewähren weiteres Material für eine Kritik der manipulativen Benutzung von Bildern, mit denen die Differenz des Eigenen zum Fremden plausibel wird: Es sind dies die Skulptur eines frauenraubenden Gorillas des in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sehr erfolgreichen französischen Bildhauers und mit den wissenschaftlichen Rassentheoretikern seiner Zeit verbundenen Emmanuel Frémiet (1824–1910). Das „Affenmonument“ wird von dem in Deutschland bislang nicht gezeigten Hauptwerk Manipulation der Kultur des italienischen Künstlers Fabio Mauri (1926–2009) umgeben, dessen Bilderzyklus der „Schönheit der Macht“ zu Zeiten der faschistischen Herrschaft bildlichen Ausdruck gab.

Eine Ausstellung von Wolfgang Scheppe für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Ausstellungsort:
Kunsthalle im Lipsiusbau und
Sponsel-Raum im Residenzschloss

13. Mai bis 7. August 2016

Öffnungszeiten:
10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Eintritt frei

Weitere Informationen unter:
http://www.skd.museum/de/ueber-uns/presse/mitteilung-archiv/article/die-vermessung-des-unmenschen-zur-aesthetik-des-rassismus-prop/index.html
11.05.2016 um 16:05 Uhr
Urban Change untersucht die massiven Veränderungsprozesse des urbanen Raumes in einer Welt rapide fortschreitender Urbanisierung. Vor dem Hintergrund der Komplexität dieser Veränderung analysieren international renommierte Experten diesen Wandel aus unterschiedlichen Perspektiven. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse der Change Theory werden mit Praktiken inklusiver Raumproduktion ebenso vernetzt wie künstlerische Praktiken im öffentlichen Raum mit neuen städtebaulichen Überlegungen. Das Buch beschreibt Transformationsprozesse, die von künstlerischen Interventionen und Bestrebungen nach sozialer Inklusion angetrieben werden, und diskutiert neue Modelle der Urbanisierung, die auf informelle Städte, Refugee Camps und ephemeren Urbanismus verweisen.

Birkhäuser 2016
ISBN: 978-3-0356-1117-5
Preis: 39,95 €
11.05.2016 um 15:56 Uhr
As part of her 4-months research fellowship in Berlin, Prof. Dr. Claudia Mareis will hold a lecture about the temporality of designing. It is part of a series in the context of the research project Visuelle Zeitgestaltung that she is conducting together with Prof. Dr. Claudia Blümle and Prof. Dr. Christof Windgätter at the Institut für Kunst- und Bildgeschichte of HU Berlin.

11.05.2016 um 15:48 Uhr
Art and design is a domain in which practical and bodily experiences provide an essential foundation for making and production. This volume brings together a variety of artists concerns around the convergence that has been taking place in academia between art and design in practice and the practice of research. While the practice of research aims at the generation of new knowledge, art and design practice predominantly aims at the creation of new artefacts. There are tensions inherent in this convergence that lead practitioners toward new experiential knowledge and understanding of their own unique or shared creative practices. These papers take a critical look at the interactive and dynamic relationship between experience and articulation from the perspective of practicing artist-researchers who deal with materiality in their practice. The volume highlights ontological, epistemological, and methodological issues of contemporary artistic and design research as it is currently developing internationally.

Volume Co-Editors
Nithikul Nimkulrat - Professor of Textile Design, Estonian Academy of Arts, Tallinn / Pirita Seitamaa-Hakkarainen - Professor of Craft Studies, Department of Teacher Education, University of Helsinki /
Sofia Pantouvaki - Professor of Costume Design, Aalto University /
Nancy de Freitas - Editor-in-Chief, Studies in Material Thinking, Auckland University of Technology

https://www.materialthinking.org/current
11.05.2016 um 13:49 Uhr
Was tun, wenn man sich verlaufen hat und der Kompass auf dem Smartphone verrückt spielt? Man führt einen »Reset« durch! Wie man das genau macht, hängt vom Gerät sowie der Situation ab. In jedem Fall sollte man Ruhe bewahren und sich sorgfältig an die Anleitung halten. Schließlich soll der Kompass danach wieder ein Signal finden.

Diese Ausstellung bietet Ihnen die Möglichkeit, etwas Ähnliches zu tun: einen »Reset« jener Instrumente durchzuführen, um zumindest ein paar der verwirrenden Signale aufzeichnen zu können, die von unserer Epoche ausgesendet werden. Allerdings ist das, was wir neu kalibrieren wollen nicht so simpel wie ein Kompass. Es ist das undurchsichtigste Projektionsprinzip, das je verwendet wurde, um die Welt zu kartografieren: die Moderne.

Die Moderne war eine Methode, die es ermöglichte, zwischen Vergangenheit und Zukunft, Nord und Süd, Fortschritt und Rückschritt sowie radikal und konservativ zu unterscheiden. Doch in einer Zeit tief greifender ökologischer Veränderungen, dreht sich dieser Kompass wild im Kreis, ohne noch groß Orientierung zu bieten. Deshalb ist es an der Zeit, einen Reset durchzuführen. Lassen Sie uns einen Moment innehalten und ein Verfahren anwenden um nach anderen Sensoren zu suchen, mit denen wir unsere Detektoren, unsere Werkzeuge, neu kalibrieren können. Damit wir wieder fühlen, wo wir sind und wohin wir vielleicht wollen.

Die Ausstellung bietet eine ganze Reihe desorientierender/neuorientierender Verfahren. Wir garantieren jedoch für nichts: Es handelt sich noch immer um ein Experiment, ein Gedankenexperiment, eine Gedankenausstellung.
11.05.2016 um 11:24 Uhr
The exhibition The Next Big Thing is Not a Thing relates the evolving field of design to the science of anthropology. Using the gaze as a metaphor, the exhibition surveys the evolution of the design discipline and examines new fields of knowledge and critical practices. The exhibition questions the underlying myths within design, deconstructs its emerging signs, and examines how technology determines the future landscape of design.
The exhibition acknowledges the designer’s perspective as a critical aspect of any research and design undertaking, viewing design as an inherently relational field. The Next Big Thing is Not a Thing opens dialogue and aims to understand design culture far beyond its horizons as a product-oriented practice and places it within the subject of a discipline in cultural developments.

The works of more than 50 international visual artists, designers, and anthropologists illustrate and elaborate on hypothetical concepts and expanding design views.
11.05.2016 um 11:18 Uhr

Ab dem Wintersemester 2016/2017 können sich junge Kreative im „Sustainable Design Management“ ausbilden lassen:

Das IN.D bietet ein neues Ausbildungsprogramm an, welches ab dem 1. Semester im Kommunikationsdesign wesentliche Inhalte im Sustainable Design vermittelt und als neuer Fachbereich am IN.D Berlin implementiert wird.

Angesichts der massiven Ressourcenreduktion durch die Kreativbranche und die immer höheren Anforderung an junge Kreative in der Kommunikationsbranche, reagierte das Insitute of Design Berlin jetzt auf die weltweiten Entwicklungen und bietet ab dem Wintersemester 16/17 ein neues Ausbildungsprogramm für junge Designerinnen und Designer an.
Neben fachspezifischen Pflichtmodulen im Hauptstudium, wird im neuen Fachbereich Wert auf den Austausch mit namenhaften Unternehmen aus der Wirtschaft und Industrie gelegt. In der Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus der Papierindustrie sollen Studierende beispielsweise im Modul „Sustainable Resources and Printing Technics“ beispielhafte Lösungsansätze entwickeln, wie Papier- und allgemeine Umweltressourcen künftig geschont und nachhaltig erhalten werden können.

Erwartet werden innovative Studienarbeiten, die in Verbindung mit gängigen
Fachrichtungen, wie Packaging/ Branding, Art Direction, Multimedia oder Editorial Design anspruchsvolle Thematiken und Problemstellungen auf hohem ästhetischen Niveau bearbeitet und Handlungsempfehlungen für einen ressourcenschonenden Umgang im Design und der Produktentwicklung geben.

Das Modulhandbuch wird ein umfangreiches Repertoire aus klassischen Nachhaltigkeitsthemen und spezifischen Einzeldisziplinen, wie Management, Coporate Social Responsibility Green Design Thinking oder Usability umfassen. Ergänzt wird das neue Modulangebot durch frei wählbare Module, die neben sozialen Kompetenzen auch Innovationsorientierung und Produktinnovation fokussieren.
Das Ausbildungsprogramm wird in deutscher und englischer Sprache angeboten und ist offen für Kommunikationsdesignerinnen und –designer, die ein Grundstudium im Design erfolgreich absolviert und das 3. Semester vollständig beendet haben.

Das IN.D Berlin erwartet zum Wintersemester 16/17 daher neue motivierte Bewerberinnen und Bewerber, die künftig das neue Ausbildungsprogramm wahrnehmen und mit einem Abschluss im Kommunikationsdesign befähigt sind ihr Masterstudium an einer der Partneruniversitäten in England zu absolvieren.
11.05.2016 um 11:14 Uhr
Der Designer als Systemillustrator? – Jonathan Meese über Widerspruch und Gemeinsamkeit von Kunst und Design

Kunst ist nicht Design, behauptet Jonathan Meese, Kunst = Kunst. Einer der wichtigsten Gegenwartskünstler ist in der Vortragsreihe „Artefakte“ zu Gast an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim. Am Mittwoch, 4. Mai 2016 um 18.30 Uhr spricht er mit Robert Eikmeyer über sein Verständnis von „Kunst und Design“ in der Aula, Holzgartenstraße 36.

Seit 2006 propagiert Jonathan Meese die Diktatur der Kunst, deren Parameter er seither weitgehend ausformuliert hat, und wendet sich jetzt einzelnen The-menfeldern zu. Auf die Ausstellung „DR. NO SPORTARZAHN (EVOLUTIONS-SCHRITT DE FIT)“ zum Verhältnis von „Kunst und Sport“ 2015 in Wien folgte Anfang Dezember die Veranstaltung „Kunst und Recht“ im Presseraum des Bundesverfassungsgerichts Karlsruhe.

An der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim spricht der Künstler nun mit Robert Eikmeyer über sein Verständnis von „Kunst und Design“. Kunst ist nicht Design, behauptet Meese, Kunst = Kunst, und bestätigt damit die Auf-fassung des Kunsttheoretikers Boris Groys, für den es „Kunst erst seit der Fran-zösischen Revolution gibt – als totes Design“. Die Kunst ist für beide allerdings die Revolution der Zukunft, denn während das Design die Welt im Idealfall zu einer besseren macht, ist die Kunst utopisch. Sie wagt einen Sprung aus Raum und Zeit, um einen Blick auf die Welt nach dem Scheitern aller menschlichen Hoffnungen und Erwartungen zu gewähren. Erst dann ist für Meese radikale Veränderung überhaupt möglich. Diktatorisch bleibt für ihn die Kunst die einzige Alternative zu den von Menschen geschaffenen politischen Systemen. Wer als Künstler mit seinen Arbeiten nicht dieser Partei K.U.N.S.T dient, stellt sich ge-gen die Kunst und wird für Meese zum „Systemillustrator“ bzw. Designer.

Der Kunst- und Designtheoretiker Robert Eikmeyer, der 2012 die „Ausgewähl-ten Schriften zur Diktatur der Kunst“ herausgegeben hat und schon länger mit dem Künstler zusammen arbeitet, spricht mit Jonathan Meese u.a. über falsch verstandenen Kunstaktivismus, das Verhältnis von „Kunst und Design“ und Möglichkeiten, diese „unüberwindbare“ Grenze vielleicht doch zu transzendie-ren.

Jonathan Meese (*1970 in Tokio) gelang mit der raumfüllenden Installationen „Ahoi de Angst“ 1998 auf der 1. Berlin Biennale der Durchbruch. Es folgten weltweit eine Vielzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen begleitet von ex-tensiven Performances u.a. im P.S.1 New York, der Schirn Kunsthalle Frankfurt, dem Centre Pompidou Paris, der Tate Modern in London und De Appel in Ams-terdam. 2006 ehrten ihn die Deichtorhallen Hamburg mit der großen Über-sichtsschau „Mama Johnny“. Seitdem wurden verstärkt einzelne Werkgruppen gezeigt, zuletzt 2014 ein Überblick über die Malerei im Museum der Moderne in Salzburg. Ab 2004 entwirft Meese auch Bühnenbilder für Theaterstücke und Opern und führte 2007 mit „De Frau“ zum ersten Mal selbst Regie. Meese lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg.

Foto: JanBauer.net / Courtesy JonathanMeese.com
02.05.2016 um 09:51 Uhr
31

Willkommen !



Bitte bestätigen Sie die Kenntnissnahme der Nutzungsbedingungen .