Alfred H. Barr Jr., Gründer des Museum of Modern Art in New York, und Philip Johnson, angesehener Architekt, brachten Ende der 1920er-Jahre die Idee des Bauhauses nach Amerika – noch bevor Exilanten aus Nazi-Deutschland die Vorstellung von Architektur und Einrichtung als funktionales Gesamtkunstwerk vollends in den USA festigten.
Barr und Johnson betrachteten Grafik-, zweckmäßiges Möbel- und Industriedesign sowie Fotografie als der Malerei und Skulptur ebenbürtig, ließen maschinengefertigte Objekte und Handwerk zur anerkannten Kunst werden. Sie kuratierten außergewöhnliche Ausstellungen wie Machine Art (1934) und Bauhaus: 1912–1928 (1938) im MoMA und schufen exklusive Einrichtungskonzepte in privatem Wohnraum.
Die umfangreichen Aufsätze und Bilderserien verfolgen, wie der Modernismus Einzug in die amerikanische Kulturland hielt.
David A. Hanks, Friedrich Meschede (Hg.): Partners in Design: Alfred H. Barr Jr. und Philip Johnson. Bauhaus-Pioniere in Amerika
Arnoldsche, 2017
ISBN: 978-3-89790-496-5
38,00 €
Barr und Johnson betrachteten Grafik-, zweckmäßiges Möbel- und Industriedesign sowie Fotografie als der Malerei und Skulptur ebenbürtig, ließen maschinengefertigte Objekte und Handwerk zur anerkannten Kunst werden. Sie kuratierten außergewöhnliche Ausstellungen wie Machine Art (1934) und Bauhaus: 1912–1928 (1938) im MoMA und schufen exklusive Einrichtungskonzepte in privatem Wohnraum.
Die umfangreichen Aufsätze und Bilderserien verfolgen, wie der Modernismus Einzug in die amerikanische Kulturland hielt.
David A. Hanks, Friedrich Meschede (Hg.): Partners in Design: Alfred H. Barr Jr. und Philip Johnson. Bauhaus-Pioniere in Amerika
Arnoldsche, 2017
ISBN: 978-3-89790-496-5
38,00 €
