Vom Wissen der Objekte, Ethnologische Konstellationen, GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, bis 22.02.2015
Altes neu und anders zur Anschauung zu bringen ist das Ziel der Ausstellung „Vom Wissen der Objekte. Ethnologische Konstellationen“ im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig. Sie ordnet Objekte unterschiedlichster Gegenden der Welt in ungewöhnlichen Konstellationen, lädt zur sinnlichen Auseinandersetzung mit ihnen ein und vermittelt ein Verständnis für verschiedene Traditionen des musealen Zeigens und des ethnologischen Deutens.

Die Ausstellung feiert das 100jährige Bestehen des Instituts für Ethnologie der Universität Leipzig. Es ist genauso wie das Völkerkundemuseum zu Leipzig das Älteste seiner Art in Deutschland und mit diesem von Beginn an durch gemeinsame Projekte verbunden. Das Jubiläum ist Anlass, um kräftige Impulse zu setzen durch die gemeinsame Auseinandersetzung über Fachgeschichte, Sammlungs- und Ausstellungspraktiken, über globale Machtbeziehungen und über das Verhältnis von Kunst und Ethnografika.

Wie schauen Ethnologen und was sehen sie? Welches Wissen entlocken sie den Objekten und welche Folgen hat dies für unsere Wahrnehmung von Kultur? Die Suche nach Antworten auf diese Fragen verdichtet sich in einer Ausstellung, in der Gegenstände nach verschiedenen Prinzipien sortiert, gezeigt, ausgestellt und interpretiert werden. In ihren unterschiedlichen Kontexten offenbaren Objekte jeweils andere Wahrheiten.

Ausstellungsort: Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen
10.11.2014 um 11:01 Uhr

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