
Leben wir sicher, wenn Plätze, Straßen und Gebäude von Videokameras beobachtet werden, wenn Geheimdienste im großen Stil E-Mails scannen? Ist es wirklich hilfreich, wenn uns eine Software vorschlägt, wofür wir uns interessieren sollen? Sind unter diesen Bedingungen Sicherheit und Freiheit vereinbar?
Diese und andere brisante Fragen bilden den Ausgangspunkt für die Ausstellung „Außer Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt“. Ob das systematische Scannen personenbezogener Daten oder das einfache Ausspähen des Nachbarn hinter vorgezogenen Gardinen: 200 Objekte aus Vergangenheit und Gegenwart führen vor Augen, dass Kontrolle nicht einfach das Verhältnis von dunkler Herrschaft zu wehrlosem Untertan ist. Kontrolle ist jede Situation, in der Informationen über einen Menschen gesammelt werden, um ihn zu einem vorbestimmten Handeln zu lenken. Dabei lassen wir uns mitunter bewusst kontrollieren und beobachten umgekehrt gerne unsere Mitmenschen. Um diesem Wechselspiel gerecht zu werden, sind die Objekte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu sehen: der des Überwachers und der des Überwachten.
Die Besucher erfahren, wie und warum Menschen und Techniken Kontrolle ausüben und wie sich dies auf unser Denken und Handeln auswirkt. Ob wir im Laufe der Zeit überwachter oder freier geworden sind, verhandelt der Blick in die Geschichte der Kontrolle. Erst wenn Menschen Wissen über ihre Nachbarn sammeln, bildet sich eine Gesellschaft überhaupt aus. Doch ab wann wird der Zugriff auf einen Menschen ein Eingriff in seine Persönlichkeit? Dies zu reflektieren sind die Besucher immer wieder aufgerufen.
Diese und andere brisante Fragen bilden den Ausgangspunkt für die Ausstellung „Außer Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt“. Ob das systematische Scannen personenbezogener Daten oder das einfache Ausspähen des Nachbarn hinter vorgezogenen Gardinen: 200 Objekte aus Vergangenheit und Gegenwart führen vor Augen, dass Kontrolle nicht einfach das Verhältnis von dunkler Herrschaft zu wehrlosem Untertan ist. Kontrolle ist jede Situation, in der Informationen über einen Menschen gesammelt werden, um ihn zu einem vorbestimmten Handeln zu lenken. Dabei lassen wir uns mitunter bewusst kontrollieren und beobachten umgekehrt gerne unsere Mitmenschen. Um diesem Wechselspiel gerecht zu werden, sind die Objekte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu sehen: der des Überwachers und der des Überwachten.
Die Besucher erfahren, wie und warum Menschen und Techniken Kontrolle ausüben und wie sich dies auf unser Denken und Handeln auswirkt. Ob wir im Laufe der Zeit überwachter oder freier geworden sind, verhandelt der Blick in die Geschichte der Kontrolle. Erst wenn Menschen Wissen über ihre Nachbarn sammeln, bildet sich eine Gesellschaft überhaupt aus. Doch ab wann wird der Zugriff auf einen Menschen ein Eingriff in seine Persönlichkeit? Dies zu reflektieren sind die Besucher immer wieder aufgerufen.