Mit dem Buch „Design Kulturen. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaft“ stellt Yana Milev eine transdisziplinäre Forschung zum erweiterten Designbegriff vor. Design hat sich in der letzten Dekade in Begriff und Verständnis aus einer disziplinären Argumentationen und Betrachtungen entgrenzt. Es ist nunmehr von einem erweiterten Designbegriff die Rede, der den Formen, Formaten und Praxen von Kulturproduktion zuzuschreiben ist – also von Design-Kulturen. Sowohl aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, als auch aus empirischer Perspektive sind in dem Band über 26 Beiträge zusammengestellt, die den Gestaltungsbegriff neu verorten.
Dem Band "Design Kulturen. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaft" liegt die Idee einer lexikonartigen Strukturierung zu Grunde. Es wird davon ausgegangen, dass sich ein Wandel der kulturellen Wahrnehmung in sämtlichen Bereichen des öffentlichen, medialen und gesellschaftlichen Lebens vollzieht, der eine Revision des Designbegriffs aus kulturwissenschaftlicher Sicht zur Folge hat. Dabei deutet die alphabetische Zählreihe von A-Z, auf eine schier unüberblickbare empirische Vielfalt von Designkulturen, welche mit diesem Buch erstmals in einer systematischen Dichte vorliegen . In Anlehnung an Beuys’ erweiterten Kunstbegriff, impliziert der erweiterte Designbegriff ebenfalls soziale Prozesse als Designprozesse. Im Unterschied zu Beuys’, oder besser gesagt, Nach-Beuys, ist der Status: „Jeder Mensch ist ein Künstler/Designer“ nicht mehr nur eine Forderung, sondern in den gesellschaftlichen und Alltagspraxen angekommen.
Mit Beiträgen von: Sophia Prinz, Lars Koch, Anke Haarmann, Oliver Vogt, Eugen Blume, Michaela Ott, Stephan Trüby, Philipp Ruch, Marc Jongen, Elisabeth von Samsonow, Kai-Uwe Hellmann, Jörg Scheller, Susanne Hauser, Michael Makropoulos, Christiane Heibach, Volker Albus, Ruedi Baur, Christoph Michels, Janina Karolewski, Christof Zotter, Kathrin Wildner, Jens Badura, Friedrich von Borries, Yana Milev, Sigrid Schade, Alexander Gutzmer, Claudia Mareis und Elize Bisanz.
Yana Milev, Dr. phil., MFA, ist Kunst- und Kulturanthropologin, Kulturphilosophin und Kuratorin. Nach einer erfolgreichen künstlerischen Karriere (Documentakünstlerin 1997) schlug Yana Milev ab 2003 eine wissenschaftliche Laufbahn ein (Doktoratsstudium für Philosophie). Seit 2010 ist Yana Milev Visiting Research Fellow am Forschungsinstitut der HfG Karlsruhe, seit 2012 Habilitandin an der Universität St. Gallen (HSG), Institut für Soziologie (SfS), sowie seit 2013 Forscherin am Institute of Cultural Studies in the Arts (ICS) der ZHdK Zürich. Sie hat seit 1987 zahlreiche Projekte im Feld der Künste, der Kuratierung und Publizistik, der Wissenschaft und Forschung, der Lehre und Kulturproduktion realisiert.
Aktuelle Publikationen: Emergency Design – Anthropotechniken des Über/Lebens, Merve, Berlin, 2011; D.A. – A Transdisciplinary Handbook of Design Anthropology, Peter Lang Academic Publishers, Bern, Bruxelles, Wien, Oxford, New York, 2013; Design Kulturen. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaft, Wilhelm Fink, München, 2013
Dem Band "Design Kulturen. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaft" liegt die Idee einer lexikonartigen Strukturierung zu Grunde. Es wird davon ausgegangen, dass sich ein Wandel der kulturellen Wahrnehmung in sämtlichen Bereichen des öffentlichen, medialen und gesellschaftlichen Lebens vollzieht, der eine Revision des Designbegriffs aus kulturwissenschaftlicher Sicht zur Folge hat. Dabei deutet die alphabetische Zählreihe von A-Z, auf eine schier unüberblickbare empirische Vielfalt von Designkulturen, welche mit diesem Buch erstmals in einer systematischen Dichte vorliegen . In Anlehnung an Beuys’ erweiterten Kunstbegriff, impliziert der erweiterte Designbegriff ebenfalls soziale Prozesse als Designprozesse. Im Unterschied zu Beuys’, oder besser gesagt, Nach-Beuys, ist der Status: „Jeder Mensch ist ein Künstler/Designer“ nicht mehr nur eine Forderung, sondern in den gesellschaftlichen und Alltagspraxen angekommen.
Mit Beiträgen von: Sophia Prinz, Lars Koch, Anke Haarmann, Oliver Vogt, Eugen Blume, Michaela Ott, Stephan Trüby, Philipp Ruch, Marc Jongen, Elisabeth von Samsonow, Kai-Uwe Hellmann, Jörg Scheller, Susanne Hauser, Michael Makropoulos, Christiane Heibach, Volker Albus, Ruedi Baur, Christoph Michels, Janina Karolewski, Christof Zotter, Kathrin Wildner, Jens Badura, Friedrich von Borries, Yana Milev, Sigrid Schade, Alexander Gutzmer, Claudia Mareis und Elize Bisanz.
Yana Milev, Dr. phil., MFA, ist Kunst- und Kulturanthropologin, Kulturphilosophin und Kuratorin. Nach einer erfolgreichen künstlerischen Karriere (Documentakünstlerin 1997) schlug Yana Milev ab 2003 eine wissenschaftliche Laufbahn ein (Doktoratsstudium für Philosophie). Seit 2010 ist Yana Milev Visiting Research Fellow am Forschungsinstitut der HfG Karlsruhe, seit 2012 Habilitandin an der Universität St. Gallen (HSG), Institut für Soziologie (SfS), sowie seit 2013 Forscherin am Institute of Cultural Studies in the Arts (ICS) der ZHdK Zürich. Sie hat seit 1987 zahlreiche Projekte im Feld der Künste, der Kuratierung und Publizistik, der Wissenschaft und Forschung, der Lehre und Kulturproduktion realisiert.
Aktuelle Publikationen: Emergency Design – Anthropotechniken des Über/Lebens, Merve, Berlin, 2011; D.A. – A Transdisciplinary Handbook of Design Anthropology, Peter Lang Academic Publishers, Bern, Bruxelles, Wien, Oxford, New York, 2013; Design Kulturen. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaft, Wilhelm Fink, München, 2013
