+++ CALL FOR PAPERS +++
Design and Research in Architecture
Reflexives Entwerfen
13.-15. Juni 2013
3. Symposium Entwerfen und Forschen in der Architektur Fakultät für Architektur und Landschaft I Leibniz Universität Hannover
‚Reflexives Entwerfen‘ beschreibt eine Forschungsperspektive in der Architektur, die den Gewinn von Wissen als inhärenten Anteil von Entwurfsprozessen explizit thematisiert. Das im Kontext der Architektur als Disziplin und Berufspraxis oftmals dominante Primat des realisierten Projekts verstellt den Blick auf die tatsächliche Relevanz des Denkens in architektonischen Gestaltungsprozessen. Der konkrete, theoretisch nicht vorwegzunehmende Entwurfsverlauf ist interaktiv verbunden mit dem kontinuierlichen Aufbauprozess von implizitem und explizitem Wissen, der dem konkreten Einzelentwurf nicht nur vorausgeht, sondern ihn begleitet und überschreitet. Dieser Aufbauprozess generiert die Grundhaltung, in der Denkstile, Architekturverständnisse, Ideale und Wertigkeiten der Entwerfenden enthalten sind. Dieser Aufbauprozess erzeugt ebenfalls einen wachsenden Wissenskorpus darüber, wie man diese Prinzipien und Konzepte durch Entwerfen realisieren kann. `Reflexives Entwerfen´ ist ein Forschungsfeld, das bezogen werden kann auf jeden denkbaren Maßstab und den gesamten Zyklus von Analysieren und Dokumentieren und Erdenken, Erfinden, Präzisieren, Kommunizieren, Umsetzen etc. einschließt. Oftmals an der Schnittstelle von Forschung, Lehre und Praxis richtet sich der Blick darüber hinaus auch auf globale und lokale Räume und Kulturen sowie auf transdisziplinäre Fragen im Kontext der Reflexiven Moderne.
Welche aktuellen Zugänge und Fragestellungen sehen die Teilnehmenden im Forschungsfeld `Reflexives Entwerfen´? Welche Methoden fördern die Bearbeitung von entwurfsbezogenen Forschungsprojekten? Welche entwurflichen und welche wissenschaftlichen Denkformen und Handlungsmöglichkeiten treten dabei in den Vordergrund? Welche Potentiale eröffnen das Entwerfen als komplexes Verfahren und entwerferische Medien als Kommunikationswerkzeuge auch über die
Architektur- und Städtebaudisziplin hinaus? Welche individuellen und kollektiven Ziele können mit der angewandten oder theoretisch-systematischen Entwurfsforschung konkret verbunden werden?
Das Spektrum der Themen reicht von weitgespannten theoretischen und methodischen Fragestellungen über disziplinäre Selbstvergewisserung bis zu praktischen Anwendungen in Architektur und Städtebau.
Einleitende Vorträge internationaler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen werden dazu beitragen, bisherige Erkenntnisse zu bündeln, grundlegende Begriffe zu präzisieren und relevante Fragestellungen sowie Forschungspotentiale aufzuzeigen. In einem Workshop werden übergreifende Aspekte des Symposiums in einer pragmatischeren und experimentelleren Weise weiterentwickelt. In offenen und informellen Dialogen über Themen und Methoden wird den Teilnehmenden ein Forum geöffnet, um Erfahrungen, Wissen und Fragenhorizonte zu präsentieren, gemeinsam zu evaluieren und zu diskutieren sowie sich zu vernetzen. Anschließend werden in Kurzvorträgen Dissertationsprojekte vorgestellt und in ihren wissenschaftlichen Zusammenhängen reflektiert.
Abstracts mit max. 300 Wörtern (in deutscher oder englischer Sprache), in denen Ziele, Inhalte, Methoden und evtl. Ergebnisse der eigenen Promotion beschrieben werden, können bis zum 5. Mai 2013, ergänzt um einen kurzen CV, per Mail an: m.buchert@igt-arch.uni-hannover.de
eingereicht werden.
Peers: Prof. Ute Frank, TU Berlin
Prof. Dr. Christoph Grafe, Bergische Universität Wuppertal
Prof. Dr. Angelika Schnell, Akademie der Bildenden Künste Wien N.N.
Teilnahmegebühr: 40 Euro.
Beginn Do, 13.Juni 2013, 16 h
Ende Sa, 15.Juni 2013, ca. 15 h
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
a_ku Architektur und Kunst 20./21. Jahrhundert
Institut für Geschichte und Theorie der Architektur
Fakultät für Architektur und Landschaft
Leibniz Universität Hannover
Herrenhäuser Straße 8
D-30419 Hannover
T +49.511.762.19537
Design and Research in Architecture
Reflexives Entwerfen
13.-15. Juni 2013
3. Symposium Entwerfen und Forschen in der Architektur Fakultät für Architektur und Landschaft I Leibniz Universität Hannover
‚Reflexives Entwerfen‘ beschreibt eine Forschungsperspektive in der Architektur, die den Gewinn von Wissen als inhärenten Anteil von Entwurfsprozessen explizit thematisiert. Das im Kontext der Architektur als Disziplin und Berufspraxis oftmals dominante Primat des realisierten Projekts verstellt den Blick auf die tatsächliche Relevanz des Denkens in architektonischen Gestaltungsprozessen. Der konkrete, theoretisch nicht vorwegzunehmende Entwurfsverlauf ist interaktiv verbunden mit dem kontinuierlichen Aufbauprozess von implizitem und explizitem Wissen, der dem konkreten Einzelentwurf nicht nur vorausgeht, sondern ihn begleitet und überschreitet. Dieser Aufbauprozess generiert die Grundhaltung, in der Denkstile, Architekturverständnisse, Ideale und Wertigkeiten der Entwerfenden enthalten sind. Dieser Aufbauprozess erzeugt ebenfalls einen wachsenden Wissenskorpus darüber, wie man diese Prinzipien und Konzepte durch Entwerfen realisieren kann. `Reflexives Entwerfen´ ist ein Forschungsfeld, das bezogen werden kann auf jeden denkbaren Maßstab und den gesamten Zyklus von Analysieren und Dokumentieren und Erdenken, Erfinden, Präzisieren, Kommunizieren, Umsetzen etc. einschließt. Oftmals an der Schnittstelle von Forschung, Lehre und Praxis richtet sich der Blick darüber hinaus auch auf globale und lokale Räume und Kulturen sowie auf transdisziplinäre Fragen im Kontext der Reflexiven Moderne.
Welche aktuellen Zugänge und Fragestellungen sehen die Teilnehmenden im Forschungsfeld `Reflexives Entwerfen´? Welche Methoden fördern die Bearbeitung von entwurfsbezogenen Forschungsprojekten? Welche entwurflichen und welche wissenschaftlichen Denkformen und Handlungsmöglichkeiten treten dabei in den Vordergrund? Welche Potentiale eröffnen das Entwerfen als komplexes Verfahren und entwerferische Medien als Kommunikationswerkzeuge auch über die
Architektur- und Städtebaudisziplin hinaus? Welche individuellen und kollektiven Ziele können mit der angewandten oder theoretisch-systematischen Entwurfsforschung konkret verbunden werden?
Das Spektrum der Themen reicht von weitgespannten theoretischen und methodischen Fragestellungen über disziplinäre Selbstvergewisserung bis zu praktischen Anwendungen in Architektur und Städtebau.
Einleitende Vorträge internationaler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen werden dazu beitragen, bisherige Erkenntnisse zu bündeln, grundlegende Begriffe zu präzisieren und relevante Fragestellungen sowie Forschungspotentiale aufzuzeigen. In einem Workshop werden übergreifende Aspekte des Symposiums in einer pragmatischeren und experimentelleren Weise weiterentwickelt. In offenen und informellen Dialogen über Themen und Methoden wird den Teilnehmenden ein Forum geöffnet, um Erfahrungen, Wissen und Fragenhorizonte zu präsentieren, gemeinsam zu evaluieren und zu diskutieren sowie sich zu vernetzen. Anschließend werden in Kurzvorträgen Dissertationsprojekte vorgestellt und in ihren wissenschaftlichen Zusammenhängen reflektiert.
Abstracts mit max. 300 Wörtern (in deutscher oder englischer Sprache), in denen Ziele, Inhalte, Methoden und evtl. Ergebnisse der eigenen Promotion beschrieben werden, können bis zum 5. Mai 2013, ergänzt um einen kurzen CV, per Mail an: m.buchert@igt-arch.uni-hannover.de
eingereicht werden.
Peers: Prof. Ute Frank, TU Berlin
Prof. Dr. Christoph Grafe, Bergische Universität Wuppertal
Prof. Dr. Angelika Schnell, Akademie der Bildenden Künste Wien N.N.
Teilnahmegebühr: 40 Euro.
Beginn Do, 13.Juni 2013, 16 h
Ende Sa, 15.Juni 2013, ca. 15 h
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
a_ku Architektur und Kunst 20./21. Jahrhundert
Institut für Geschichte und Theorie der Architektur
Fakultät für Architektur und Landschaft
Leibniz Universität Hannover
Herrenhäuser Straße 8
D-30419 Hannover
T +49.511.762.19537