ERÖFFNUNG: Freitag, 25. Januar, 19 Uhr
LAUFZEIT: 26. Januar – 10. Februar 2013
Ort: GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen
Teerhof 21 / 28199 Bremen
Mit Arbeiten von
Ralf Baecker ›Rechnender Raum‹
Kerstin Ergenzinger ›Studie zur Sehnsucht [Bremen]‹
Hannes Hoelzl ›Gone‹
Agnes Meyer-Brandis ›The Moon Goose Colony‹
Mikael Mikael ›Retreat‹
Studio NAND ›The Known Unknowns‹ + ›Cruiser Charisma‹
Lucas Odahara ›The Hazy Focus of Nature‹
Hannes Waldschütz ›Elefant (Funktionsmodell)‹
kuratiert von Dennis Paul (DGTF) und Andrea Sick, beide Hochschule für Künste Bremen
Programm im Rahmen der Ausstellung (in der GAK):
Donnerstag, 31.01.2013, 19 Uhr:
Vortrag von Prof. Dr. Lars Nowak (Erlangen): Pilzwolken
Donnerstag, 7.02.2013
19 Uhr, Eröffnung + Aufführungen: Prozesshafte Arbeiten von Studierenden und ehemaligen Studierenden
der Hochschule für Künste intervenieren in die Ausstellung.
20 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Claudia Reiche (Bremen/Hamburg): P/hand/tome tasten. Chirurgische
Simulator-Techniken und ihre Imaginationen
Sonntag 10.02.2013, 16 Uhr
Finissage mit Gesprächen mit den Künstler/Innen
Vulkanausbruch, Großbrände und Atomkatastrophen sind die Produzenten großer auch medial dahin
treibender Wolkengebilde aus Rauchpartikeln. Diese geradezu physischen Gebilde werden gelesen als
Zeichen einer sich ankündigenden Klimakatastrophe, als Konsequenzen schwerwiegender Unfälle sowie
auch als bewusste menschliche Stiftungen. So changieren die kleinen wie großen Rauchwolken zwischen
Naturschauspiel oder -katastrophe und Zivilisationsindex mit menschlichem Ursprung und Auslöser. Auf
alle Fälle bleiben sie immer wieder trotz aller Fortschritte der Wetter- und Klima-Prognostik in ihrer
Entwicklung und Bewegung unvorhersehbar.
Luftschlösser können hingegen als Produkte des Wunsches und der Einbildungskraft gelten. Gerne als
Hirngespinste betitelt, treten sie als Gebilde eines Träumenden oder »Luftspringers« auf. Sie markieren
eine Grenze zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Virtuellem und Greifbarem. Sie sind Effekte des
Imaginären. Sie sind gleichsam schwebende Bauten mit luftigen Mauern, die sich jeglicher Bodenhaftung
verweigern und gerne in Wolken gebettet erscheinen.
Beide Ballungsformen werden hier in der Ausstellung zum Anlass für markante Positionen eines Prozesses,
in dem sich Überkreuzungen und Überlagerungen des »Aktualen« und des »Imaginären« herausbilden.
Die Ausstellung ist der dritte Teil des Projektes „Rauchwolken und Luftschlösser“ des Studiengangs Digitale
Medien der Hochschule für Künste, konzipiert von Dennis Paul und Andrea Sick. Im Februar 2012 fand ein
experimenteller Workshop mit 30 Gästen statt und im November 2012 ein internationales Symposium.
Im Rahmen der Ausstellung werden Arbeiten von eingeladenen Medienkünstler/innen gezeigt, die auch in
Workshops mit den Studierenden der HfK gearbeitet haben. Ab dem 7. Februar werden auch prozesshafte
Arbeiten von Studierenden und ehemalig Studierenden in die Ausstellung involviert.
Im Anschluss an die Ausstellung wird eine Publikation von dem gesamten Projekt beim Textem Verlag innerhalb der Publikationsreihe des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaften der HfK erscheinen.
Weitere Informationen:
http://rauchwolkenundluftschloesser.de
LAUFZEIT: 26. Januar – 10. Februar 2013
Ort: GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen
Teerhof 21 / 28199 Bremen
Mit Arbeiten von
Ralf Baecker ›Rechnender Raum‹
Kerstin Ergenzinger ›Studie zur Sehnsucht [Bremen]‹
Hannes Hoelzl ›Gone‹
Agnes Meyer-Brandis ›The Moon Goose Colony‹
Mikael Mikael ›Retreat‹
Studio NAND ›The Known Unknowns‹ + ›Cruiser Charisma‹
Lucas Odahara ›The Hazy Focus of Nature‹
Hannes Waldschütz ›Elefant (Funktionsmodell)‹
kuratiert von Dennis Paul (DGTF) und Andrea Sick, beide Hochschule für Künste Bremen
Programm im Rahmen der Ausstellung (in der GAK):
Donnerstag, 31.01.2013, 19 Uhr:
Vortrag von Prof. Dr. Lars Nowak (Erlangen): Pilzwolken
Donnerstag, 7.02.2013
19 Uhr, Eröffnung + Aufführungen: Prozesshafte Arbeiten von Studierenden und ehemaligen Studierenden
der Hochschule für Künste intervenieren in die Ausstellung.
20 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Claudia Reiche (Bremen/Hamburg): P/hand/tome tasten. Chirurgische
Simulator-Techniken und ihre Imaginationen
Sonntag 10.02.2013, 16 Uhr
Finissage mit Gesprächen mit den Künstler/Innen
Vulkanausbruch, Großbrände und Atomkatastrophen sind die Produzenten großer auch medial dahin
treibender Wolkengebilde aus Rauchpartikeln. Diese geradezu physischen Gebilde werden gelesen als
Zeichen einer sich ankündigenden Klimakatastrophe, als Konsequenzen schwerwiegender Unfälle sowie
auch als bewusste menschliche Stiftungen. So changieren die kleinen wie großen Rauchwolken zwischen
Naturschauspiel oder -katastrophe und Zivilisationsindex mit menschlichem Ursprung und Auslöser. Auf
alle Fälle bleiben sie immer wieder trotz aller Fortschritte der Wetter- und Klima-Prognostik in ihrer
Entwicklung und Bewegung unvorhersehbar.
Luftschlösser können hingegen als Produkte des Wunsches und der Einbildungskraft gelten. Gerne als
Hirngespinste betitelt, treten sie als Gebilde eines Träumenden oder »Luftspringers« auf. Sie markieren
eine Grenze zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Virtuellem und Greifbarem. Sie sind Effekte des
Imaginären. Sie sind gleichsam schwebende Bauten mit luftigen Mauern, die sich jeglicher Bodenhaftung
verweigern und gerne in Wolken gebettet erscheinen.
Beide Ballungsformen werden hier in der Ausstellung zum Anlass für markante Positionen eines Prozesses,
in dem sich Überkreuzungen und Überlagerungen des »Aktualen« und des »Imaginären« herausbilden.
Die Ausstellung ist der dritte Teil des Projektes „Rauchwolken und Luftschlösser“ des Studiengangs Digitale
Medien der Hochschule für Künste, konzipiert von Dennis Paul und Andrea Sick. Im Februar 2012 fand ein
experimenteller Workshop mit 30 Gästen statt und im November 2012 ein internationales Symposium.
Im Rahmen der Ausstellung werden Arbeiten von eingeladenen Medienkünstler/innen gezeigt, die auch in
Workshops mit den Studierenden der HfK gearbeitet haben. Ab dem 7. Februar werden auch prozesshafte
Arbeiten von Studierenden und ehemalig Studierenden in die Ausstellung involviert.
Im Anschluss an die Ausstellung wird eine Publikation von dem gesamten Projekt beim Textem Verlag innerhalb der Publikationsreihe des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaften der HfK erscheinen.
Weitere Informationen:
http://rauchwolkenundluftschloesser.de
